Geschichte
 




Gründung des Vereins Kuratorium für künstlerische und heilende Pädagogik im Jahr 1967 durch DDDr. Karl Rössel-Majdan (1916-2000).
 
 
Der 300. Todestag von Johann Amos Comenius (Komensky) im Jahr 1970 gab den Anstoß zur Gründung unseres Institutes 1972. René Maheu, Generaldirektor der UNESCO und Schriftsteller, rief damals die Welt zu seinem Gedenken auf.
 
In dem einheitlichen philosophischen System „Pan Sophia“ fasste der große Pädagoge die unterschiedlichen Bereiche seines Denkens und Handelns zusammen und begründete den intensiv anschaulichen und spielerisch künstlerischen Unterricht. In über 250 pädagogischen, philosophischen, naturwissenschaftlichen, politischen und theologischen Schriften nahm er Stellung zu den Fragen seiner Zeit, immer bemüht, sein Gedankensystem weiter auszubauen und Anregungen aufzunehmen.
 
Johann Amos Comenius

Eine intellektuelle Pädagogik versagt bei gehirngeschädigten Menschen. Johann Amos Comenius (1592-1670), Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827) und Rudolf Steiner (1861-1925), der Begründer der Waldorfpädagogik, waren Pioniere auf dem Weg zur ganzheitlichen Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit im Kind.
Johann H. Pestalozzi
Rudolf Steiner
 

Unsere Intensivpädagogik setzt diesen Weg in allen Altersgruppen fort. Sich aufrichten, die Welt greifen, begreifen, erfahren ist die Grundlage jeder Erziehung. Sie muss durch intensivste pädagogische Betreuung mit allen Möglichkeiten der Kunst und des Spiels oft gegen eine feindliche Umwelt geschaffen werden. Nur der direkte, stärkste, personalintensive Einsatz von Idealisten - die menschliche Gemeinschaft - vermag zu helfen.

Unter wissenschaftlicher Leitung von Mag. Dr. Elisabeth Rössel-Majdan, die 1977 in Kopenhagen durch Verleihung des internationalen Albert Schweitzer-Preises der Johann Wolfgang von Goethe-Stiftung ausgezeichnet wurde, können auch in Fällen schwerster und mehrfacher Behinderung entscheidende Erfolge erzielt werden.

Im Jahr 2013 gründete der Verein Kuratorium für künstlerische und heilende Pädagogik die Waldorf Behindertenbetreuung GmbH, von welcher das Comenius-Institut seit 2014 mit allen Rechten und Pflichten weitergeführt wird. Dieser formale Akt war erforderlich, um auch zukünftig die Finanzierung aus den Fördermitteln des Fonds Soziales Wien zu sichern.

 
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