Bericht vom Baustellenfest

Eine 12-köpfige Delegation repräsentierte das Comenius-Institut am 19. September beim Baustellenfest. Gestartet wurde mit einer Pressekonferenz. Anschließend fand der Festakt mit Ansprachen von Frau Dr. Elisabeth Rössel-Majdan, Herrn Bezirksvorsteher Ing. Heinz Gerstbach, Herrn Dr. Wolfgang Schüssel und Frau Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Dorothea Drlik, statt. Er wurde von künstlerischen Darbietungen  des Comenius-Institutes, der Friedrich Eymann Waldorfschule, des ORG Rudolf Steiner und Herrn Architekt Eduard Neversal(!) mit Freunden, aufgelockert. Danach gab es die einmalige Gelegenheit, das gesamte Areal mit allen Gebäuden zu besichtigen. Und schließlich konnte man sich am Buffet mit Würsteln, Getränken und Eis stärken. Die Eindrücke unserer Delegation habe ich hier für Sie zusammengefasst:

Claudia M.: „Das Baustellenfest war schön. Der Garten hat mir sehr gut gefallen. Die Aufführung war super. Viele Leute waren dort. Der Auftritt war schön, ich habe mich nicht gefürchtet. Das Publikum hat viel geklatscht. Drinnen waren wir auch, alles angeschaut. Bilder haben wir auch angeschaut, die die Leute gemalt haben. Super!“

Nina H.: „Es war eine nette und ausgelassene Atmosphäre, die Klienten waren von Beginn an sehr begeistert und haben sich der Situation angepasst. Sie haben sich sehr auf diesen Tag gefreut und unserem zukünftigen Gebäude viel Interesse entgegengebracht. Die künstlerischen Auftritte haben bei allen Besuchern Berührung und Begeisterung hervorgerufen. Die Ansprache von Frau Dr. Rössel-Majdan war persönlich und authentisch, und nicht aufgesetzt. Alles in allem war es ein sehr gelungener Auftakt zur Baustelleneröffnung. Die Klienten wie auch ich sind voller froher Erwartungen auf den baldigen Einzug.“

Thomas S.: „Das Baustellenfest war schön. Am besten hat mir der große Garten gefallen. Wir sind ins Haus gegangen und waren dann drinnen. Zwei Paar Würstel habe ich gegessen. Die Aufführung war super, der Wolfgang Schüssel war da. Wir haben Eis gegessen. Drinnen war eine Tafel. Gesungen wurde viel, ich habe auch mitgesungen.“

Margherita E.: „Im Herbstgewande. Mit Flöten und Noten und Tüchern bepackt, mit Bus und U-Bahn über Stock und über Steine, nach Hietzing, zum Klimtvilla-Areal. Der Garten – als hätte er auf uns gewartet: Wiesen, Bäume und zwei Katzen.... Freudige Menschen, neugierige Menschen, aufgeregte Menschen – vom Lampenfieber, Gemurmel im Saal – konzentrierte Spannung. Das Fest nimmt seinen Lauf: Von Menschen zu Menschen wird gesprochen, gesungen, gespielt. Und wir? Wir schenken unsere ganze Freude mit Eurythmie, mit Tüchern und Flöten - den Menschen, der Wiese, den Bäumen, den Katzen, unserem neuen Comenius-Zuhause. Dank an alle die bewirkt haben und weiter wirken.“

Daniel K.: „Schön! Das Essen hat mir besonders gefallen, es hat Würstel und Eis gegeben. Mir hat die Nina bei der Aufführung gefallen. Ich bin im Garten herumgegangen, der hat mir gefallen.“

Maria A.: „Ich bin sehr berührt, dass das Comenius-Institut, mit dem ich seit 18 Jahren verbunden bin, so einen großartigen Schritt geschafft hat. Frau Dr. Rössel-Majdan hat in ihrer Rede mit einfachen Worten bedeutende Dinge gesagt. Die Kolleginnen und Klienten sind mit Ihren Anstecknadeln sofort aufgefallen, es ist alles gut gelungen und hat gut geklungen. Thomas, ein Klient, war ganz vertieft in das künstlerische Programm und hat laut geklatscht.“

René R.: „Ich habe Wolfgang Schüssel gesehen, Frau Dr. Rössel-Majdan, Isolde Hochmeister, Margherita. Petra gesehen, Thomas gesehen, viele Leute. Die neue Werkstatt hat mir gefallen. Ich habe Würstel gegessen und Saft getrunken. Das Haus hat mir gut gefallen.“

Petra S.: „Das Gitarrenensemble, besonders Walter Brenner, hatte eine starke Präsenz und war sehr schön anzuhören. Die Rede von Frau Dr. Rössel-Majdan war beeindruckend. Der Architekt, Herr Neversal, hat mir sehr gut gefallen, er hat schön gesungen, war amüsant und hat den Festakt sehr lebendig gemacht. Ich bin gespannt, wie das Haus im fertigen Zustand aussehen wird.“

Georg Y.: „Ich bin mit grünen Tüchern aufgetreten und es hat mir gefallen. Viele Leute. Ein Mann und eine Frau haben gesungen und gesprochen. Bisschen alte Schule. Garten schön. Schöne Plakette habe ich getragen.“

Isolde H.: „Ich bin stolz auf meine KlientInnen und MitarbeiterInnen. Es hat mich sehr für sie gefreut, dass ihr Auftritt mit einem warmen, nicht enden wollenden Applaus bedacht wurde. Viele Gäste, unter anderem auch viele Jugendliche, hatten hier die eher seltene Gelegenheit, mit Menschen mit Behinderungen in Kontakt zu kommen. Man hat gemerkt, dass einige von diesen Begegnungen sehr ergriffen waren. Auch war ich glücklich, dass es sich so viele Freunde, Verwandte, Geschäftspartner und Weggefährten nicht nehmen haben lassen, bei diesem wichtigen Anlass dabei zu sein.“

Ihre

 

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