Das war 2007

Ein recht turbulentes Jahr geht nun zu Ende. Gleich zu Jahresbeginn, ins Frühjahr hinein, erfolgten umfangreiche Maler- und Anstreicherarbeiten, einige notwendige kleinere Instandsetzungsarbeiten und zu guter Letzt im Herbst die Montage eines neuen Heizkessels.

Mit den neuen, fröhlichen Farben in den Räumlichkeiten, begrüßten wir insgesamt 5 neue KlientInnen, denen wir einen adäquaten Betreuungsplatz ermöglichen konnten. Gemeinsam mit mehr als 25 weiteren Einrichtungen der Behindertenhilfe sind wir nun seit gut einem Jahr Mitglied im Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen. Hier nehmen wir die Möglichkeit wahr, aktiv an der Gestaltung des Pflege- und Betreuungswesens in Wien mitzuwirken.

Einen ersten Höhepunkt im Jahreslauf bildete das traditionelle und vielgeliebte Sommerspiel. Wir stecken uns ja immer hohe Ziele. Mit der unvergleichlichen Aufführung des „Jedermann“ von Hugo v. Hofmannsthal konnten wir wieder ein Zeichen setzen, was mit Elan, Fleiß, Ideen und künstlerischem Gespür erreicht werden kann.

Der zweite Höhepunkt war am 1. Dezember der Adventbazar und die gleichzeitig stattfindenden Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich 35 Jahre Comenius-Institut. Den zahlreichen Gästen wurde eine gänzlich von Hand erstellte „professionelle“ Vernissage mit Bildern unserer KlientInnen präsentiert, die viele erstaunte und begeisterte Reaktionen hervorrief. Ein berührender musikalischer Jubiläumsakt, gestaltet vom Mitarbeiter-Orchester, bildete den künstlerischen Rahmen für die Vernissage-Eröffnung. Im Zuge der erfreulichen Resonanz konnten schließlich auch mehrere Bilder verkauft werden. Abgerundet wurde der Jubiläumstag durch ein klassisches Benefizkonzert von fünf begeisterten MusikerInnen, die sich mit großer Freude dem guten Zweck zur Verfügung stellten. An dieser Stelle möchte ich auch ganz herzlich allen danken, die die Arbeit des Comenius-Institutes durch ihre Spenden unterstützt haben.

Natürlich gab es im Laufe des Jahres auch schwierige Momente. Da wären zum Beispiel Verhandlungen mit dem Fördergeber, die immer eine große Herausforderung darstellen. Und wer einmal Handwerker im Haus hatte, weiß, was da alles schief gehen kann …

Aber im Großen und Ganzen sind wir gestärkt aus allen Situationen hervorgegangen und haben die Weichen für 2008 gestellt.

Somit schließe ich meinen Bericht mit Grüßen an alle da draußen, die mit uns verbunden sind, und mit einem besonderen und innigen Dank an mein gesamtes Team und dessen täglichen Einsatz abseits der Höhepunkte – es ist eine große Freude, mit Euch zu arbeiten!

Gesegnete Weihnachten und alles Gute für 2008!

Ihre

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